Vorsorge ab 45

Da urologische Probleme in der Regel mit dem Alter zunehmen und auch das Krebsrisiko mit dem Älterwerden steigt, wird vor allem Männern ab dem 45. Lebensjahr eine jährliche urologische Vorsorgeuntersuchung empfohlen.

 

Eine Vorsorgeuntersuchung ist deshalb sinnvoll, weil Krebserkrankungen in vielen Fällen keinerlei Symptome zeigen. Mit Hilfe unterschiedlicher Untersuchungen (Blut- und Harnbefunde, bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Computertomographie und Blasenspiegelung) gelingt es jedoch meist, Tumore früh zu erkennen und damit rasch zu behandeln. Rechtzeitig entdeckt und im Frühstadium therapiert ist selbst eine Krebserkrankung in vielen Fällen heilbar.

 

Sollten Ihre Eltern oder Geschwister an einer Krebserkrankung leiden, bedeutet das natürlich nicht automatisch, dass Sie diese Erkrankung auch bekommen werden. Neben den Erbfaktoren spielen ja natürlich auch andere Faktoren eine Rolle. Aber ihr persönliches Risiko ist durch erkrankte Familienangehörige größer und familär auftretende Krebserkrankungen treten häufig schon in einem jüngeren Alter auf. Daher ist in diesem Fall ein noch früherer Beginn der Vorsorge sinnvoll.



Warum zum Urologen?

Die Urologie ist unglaublich vielseitig - sie befasst sich mit Frauen und Männern, Kindern und Erwachsenen. Dementsprechend kann in allen Altersgruppen und bei beiderlei Geschlecht ein akutes oder chronisches urologisches Problem aufteten, welches rascher Therapie bedarf.

Wien und Mauerbach

In beiden Ordinationen können alle notwendigen Untersuchungen erfolgen, ohne einen zusätzlichen Termin in einem Krankenhaus vereinbaren zu müssen. Ich kümmere mich um die Weiterleitung Ihrer Harn- und Blutuntersuchungen und melde mich, sobald alle Befunde vorliegen.



Urologie

Urologie ist die Lehre von den harnproduzierenden und harnableitenden Organen bei Frau und Mann. Dazu gehören die beiden Nieren mit den zugehörigen harnableitenden Harnleitern, die Harnblase , welche den Harn speichert und uns ermöglicht, den Harn willkürlich zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort auszuscheiden, sowie die Harnröhre, über die der Harn schließlich ausgeschieden wird. Weiters behandelt ein Urologe auch Erkrankungen der Geschlechtsorgane des Mannes (Penis, Hoden) sowie die Prostata (sog. Vorsteherdrüse) und alle dazugehörigen Erkrankungen.

Andrologie

Unter Andrologie versteht man wörtlich übersetzt die "Lehre des Mannes".

Sie beschäftigt sich mit allen Erkrankungen, die die Fortpflanzungsfunktion des Mannes beeinträchtigen. Viele dieser Erkrankungen führen naturgemäß zu enormen Beeinträchtigungen der Sexualität und damit der Lebensqualität von Patienten jeden Alters führen - so ist beispielsweise der vorzeitige Samenerguss (ejaculatio praecox) oder der unerfüllte Kinderwunsch eine häufige Sorge des jüngeren Mannes, die Erektile Dysfunktion die häufigste andrologische Beschwerde des älterwerdenden Mannes.