Wirkmechanismus der ESWT

Stoßwellentherapie bewirkt eine Neueinsprossung von Blutgefäßen in das betroffene Gebiet (Neoangiogenese), weiters die Anregung von Vorläuferzellen (Progenitorzellen), eine unmittelbare Gefäßerweiterung (Vasodilatation, vermutlich durch NO-Freisetzung) und Nervenregeneration.

 

Aktuelle Studien haben auch gezeigt, dass selbst Patienten, die nicht mehr in ausreichendem Maße auf PDE5-Inhibitoren wie Sildenafil (Viagra), Tadalafil (Cialis), etc ansprechen, durch die Stoßwellentherapie wieder sensibel auf diese Therapien werden können.

Quelle: Fode, Hatzichristodoulou et al Nature reviews Urology 2017: Low-intensity shock wave therapy for erectile dysfunction: is the evidence strong enough?)